Schulhaus 1914 in Nottwil

Umbau und Restaurierung Schulhaus 1914 in Nottwil

Das geschützte Dorfschulhaus im Heimatstil (Baujahr 1914) ist der Schlüsselstein der jüngsten Schulhausplanung in Nottwil. Gemeinsam mit der Kirche bildet das von den Architekten Heinrich Meili-Wapf und Franz Amberg geplante Gebäude das geistliche Zentrum auf dem Geländerücken über dem Sempachersee.

Im Gebäude wurde ein Lift eingebaut und die Schulzimmer und Gruppenräume neu organisiert. Beim Umbau wurde grosser Wert auf den Erhalt der Nutzungsspuren des 100-jährigen Gebäudes gelegt. Die originalen Brusttäfer, die reich geschmückten Treppengeländer, die hölzernen Türen im Treppenhaus, die originalen Treppenstufen, die Bodenbeläge im 2. Obergeschoss und originale Fenster in der seeseitigen Fassade blieben erhalten.

Am Gebäude vorgefundene Farben und Oberflächen wurden in der Planung wieder aufgenommen und als Grundlage der Neugestaltung verwendet. Auf den Ausbau des Dachgeschosses wurde verzichtet, um die Erscheinung zu bewahren. Neue Bauteile wurden auf das Vorhandene angepasst.

Projekt­informationen

Restaurierung

2014 – 2019

Eigentümerschaft: Einwohnergemeinde Nottwil

Architektur: Gerold Kunz Architekt ETH SIA BSA, Ebikon

Kostenplanung: Büro für Bauökonomie, Luzern

Ausschreibung/Bauleitung: HF Baumanagement GmbH, Nottwil

Bauphysik: MEP Akustik & Bauphysik AG, Luzern

Denkmalpflege: Denkmalpflege Kanton Luzern, Marcus Casutt

Bauuntersuch: ARGE Schwarz/Fehringer, Kriens/Gelterkinden

Fotografie: Christian Hartmann, Beromünster